Die traurige und unglaubliche Geschichte von Maria und José

 
 
 
 
Von und mit:  Ingrid Irrlicht (Pantomime und Tanz) und Christian Baudissin (Sprecher) 
 
Die Geschichte eines Mädchens und eines Jungen aus einfachen Verhältnissen in einer südamerikanischen Metropole.
Ehemals die besten Freunde in der Kindheit, gehen die beiden  ganz unterschiedliche Wege. Diese Wege kreuzen sich später zufällig und einmal absichtlich...
 
Maria und José – das hätte eine Liebesgeschichte sein können...
 
Die Lebenswege der beiden Protagonisten mäandern  durch die Geschichte eines Landes, welches dem Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt verfallen ist.
Durch einen Friedensdialog quer durch alle Parteien und Gruppierungen scheint es plötzlich  möglich, diesen Kreislauf für immer zu durchbrechen.
Das ganze Land schwelgt in enthusiastischen Friedenshoffnungen, Friedenstauben, wo man steht und geht, niemand will sich der naiven Freude und Hoffnung entziehen, alle machen mit.
Alle?
Doch nicht alle ....
 
Hoffnungen und Leben werden verloren, das Krebsgeschwür der Gewalt kommt wieder, genährt durch alte, neue Interessens - Gruppen.
 
Und Maria und José sind mitten im Geschehen.
 
 
 
 
Bilder zum Stück ...
 
 
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Das Stück ist in den späten 80ern entstanden, geprägt durch die Eindrücke, die auf Ingrid Irrlicht und Christian Baudissin in Kolumbien wirkten.
 
Für das MIMAME-Festival in Medellin in Kolumbien wurde das Stück, welches bisher ausschließlich in Europa zur Aufführung kam, komplett neu überarbeitet.
Die Vorstellung in Medellin war die Premiere in Südamerika und die Ur-Aufführung der spanischsprachigen Fassung.
 
In Kolumbien wagt man sich erst jetzt an die Aufarbeitung der dramatischen Geschehnisse um den gescheiterten Friedensdialog im Lande.
„Die traurige und unglaubliche Geschichte von Maria und José“ ist brisant und hochaktuell im Kolumbien von heute.
Das Stück könnte aber auch in einem anderen Land Südamerikas spielen, das Drama um Freunde, die in verfeindeten Lagern landen, ist universell. 
 

 

 
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